EnergieEffizienz-Messe 2012: E-Bikes im Blick

Sind Elektrofahrräder zukunftstauglich?
Immer häufiger kann auf deutschen Straßen das Elektrofahrrad gesehen werden. Anlässlich der EnergieEffizienz-Messe 2012 stellt sich immer mehr Menschen die Frage: „Sind Elektro-Fahrräder zukunftstauglich?“ Energie-Messen und Konferenzen sind gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je, zumal viele Forscher der Meinung sind, dass die Reduktion der CO2-Emissionen unbedingt oberste Prioriät haben sollte.

Elektro-Fahrrad und Umwelt
Auf den ersten Blick scheint es widersinnig, von Umweltschutz zu sprechen, wenn es um E-Bikes geht. Immerhin erzeugt das Fahrrad an sich überhaupt keine Emissionen. Wird es mit einem elektrisch betriebenen Motor ausgestattet, kommt es erst durch den Stromverbrauch zu einer Belastung der Umwelt. Je nach Energiequelle, aus der der Strom stammt, können hier Unterschiede ausgemacht werden: Je sauberer der Strom erzeugt wird, desto geringer die Umweltbelastungen, die vom E-Bike ausgehen.

Erst der zweite Blick offenbart die gesamte Tragweite der umweltschützenden Möglichkeiten, die das Elektro-Fahrrad in sich birgt: Wer mit dem Elektro-Fahrrad fährt, statt das Auto zu wählen, spart im Jahr etliches an CO2-Emissionen ein. Ein E-Bike benötigt weniger Platz auf unseren Straßen und macht unabhängig von den Fahrplänen im Öffentlichen Personalnahverkehr (ÖPNV). Dabei sind Pedelecs, wie elektrisch betriebene Fahrräder auch genannt werden, nicht selten schneller im Stadtverkehr unterwegs als es das Auto erlaubt. Erhöhte Mobilität ist ein klarer Pluspunkt für das Fahrrad.

Elektro-Fahrrad und Gesundheit
Fahrrad fahren ist gut für die Gesundheit. Es gilt als besonders gelenkschonend und ist ein unverzichtbares Hilfsmittel beim Training von Herz und Kreislauf. Entspannt durchs Land radeln gilt vielen als nahezu sinnliches Vergnügen, was wiederum das allgemeine Wohlbefinden steigert. Kurz: Radfahren ist gut für die Gesundheit. Was aber, wenn Krankheit oder Alter die körperliche Anstrengung immer beschwerlicher machen?

In der Rekonvaleszenz oder im Alter ist das Elektro-Fahrrad die perfekte Alternative. Fahren, solange die Kräfte es erlauben und dann umschalten auf die Kraft des Stromaggregates. Oder gleich mit der Unterstützung losradeln. An vielen Orten sind bereits sogenannte Elektrofahrradrouten eingerichtet, die sich dadurch auszeichnen, dass die Strecke durchgängig ohne Hindernisse zu überwinden ist. So müssen weder der ungeübte noch der eingeschränkte Radfahrer auf ein sportliches Erlebnis in freier Natur verzichten.

Elektro-Fahrrad und Lasten
Weite Strecken mit schweren Lasten oder den Kindern im Anhänger sind für viele eher unattraktiv. Auf gerader Strecke noch gut zu bewältigen, werden Anhöhen zum scheinbar unüberwindlichen Hindernis. Schnell schwindet die Freude an der Radtour, wenn neben dem eigenen Gewicht noch das Gewicht der Kinder, schweres Gepäck oder andere Lasten „auf dem Rad sitzen.“

Wer hier den Motor zuschalten kann, wird erstaunt sein, wie leicht selbst anspruchsvolles Gelände zu überwinden ist. Die Verwendung eines Pedelec schon in jungen Jahren ist kein Zeichen der Schwäche, sondern die Chance, sich weitere Bereiche des Lebens buchstäblich erfahrbar zu machen.

Innovationen der letzten Jahre
Nach Einführung des E-Bikes galt es vornehmlich als Fahrrad für die Gruppe der Senioren. Entsprechend waren die Räder mit tiefem Einstieg ausgestattet. Heutige Modelle sind von anderer Art. Neben den Senioren-Rädern bieten immer mehr Hersteller, die vor allem im Bereich des Sports auf sich aufmerksam machen konnten, Fahrräder mit elektrischer Unterstützung an. Wäre da nicht der kleine schwarze Kasten am Rad, würde man nicht glauben, einem E-Bike gegenüber zu stehen. Selbst Klappräder werden heute schon als E-Bike angeboten. Hier kommen besonders viele Vorteile zusammen: Das Klapprad als E-Bike ist bestens im ÖPNV mitzunehmen und benötigt nur einen geringen Stellplatz. Zur Not kann es sogar in der Wohnung untergebracht werden.

Nicht nur die Auswahl an Modellen, wie auf www.ebike.de zu sehen, hat sich in den vergangenen Jahren vergrößert, auch die Reichweite der E-Bikes hat deutlich zugenommen. Damit erhöht sich der Freizeitgewinn enorm, wenn nun auch umfangreiche Ausflüge mit dem Elektro-Fahrrad unternommen werden können.

Ist unsere Zukunft elektrisch?
Bei der großen Zahl an elektrisch betriebenen Geräten fällt es schwer, sich eine Zukunft ohne Strom vorzustellen. Die Abnahme der verfügbaren Ressourcen macht es jedoch notwendig, über eine angemessene Verwendung der unverzichtbaren Kraftquelle nachzudenken. Energie effizient einzusetzen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Gleichfalls ist unsere Umwelt immer mehr bedroht, weil Abgase und andere Emissionen zu einer hohen Belastung führten. Die Zeit ist reif, umzuschwenken und noch stärker auf umwelterhaltende Techniken zu setzen, als in der Vergangenheit. Das Elektro-Fahrrad ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Größere Reichweiten und eine verbesserte Modelauswahl lassen erahnen, dass das E-Bike sich am Markt durchsetzen konnte. Nicht nur Senioren haben den Trend erkannt und erweitern ihre Mobilität mit elektrischer Unterstützung. Immer weiter ziehen sich die Kreise, in denen das E-Bike neue Freunde findet. Nicht zuletzt trägt dazu auch das Auto bei: Schneller sein und der Umwelt noch etwas Gutes tun ist für viele ein Anreiz, im Nahbereich auf das Auto zu verzichten und das Fahrrad zu nehmen.

Die Zunahme der Nachfrage ermöglichte in diesem Bereich eine deutliche Senkung der Anschaffungskosten. Auch dadurch gewinnt das E-Bike zunehmend Freunde. Infrastrukturelle Veränderungen wie Elektrofahrradwege sprechen eine deutliche Sprache im Hinblick darauf, ob das E-Bike zukunftsträchtig ist. Ohne die Nachfrage aus der Bevölkerung wären solche Veränderungen kaum zu erreichen gewesen. Ein deutliches Votum für das Elektro-Fahrrad.

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